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Gerrit Kubassa - Gründer & Geschäftsführer der Aquadona GmbH
Gerrit Kubassa
Gründer & Geschäftsführer der Aquadona GmbH

Trinkwasserbrunnen in Ulm: Stadt setzt auf BACH von myBach

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Trinkwasserbrunnen in Ulm: Stadt setzt auf BACH von myBach

Trinkwasserbrunnen in Ulm: So wurde der BACH vom Planungsprojekt zum neuen Trinkwasserangebot im öffentlichen Raum

Mit dem Trinkwasserbrunnen BACH von myBach hat die Stadt Ulm ein konkretes Projekt zur öffentlichen Trinkwasserversorgung umgesetzt. Am Ulmer Bahnhofplatz zeigt das Beispiel, wie Kommunen einen barrierefreien Trinkwasserbrunnen von der ersten Standortidee über Planung und Produktauswahl bis zu Installation, Hygiene und laufendem Betrieb realisieren können.

Öffentlich zugängliches Trinkwasser gewinnt für Städte und Kommunen weiter an Bedeutung. Seit dem 12. Januar 2023 ist im Wasserhaushaltsgesetz ausdrücklich verankert, dass die öffentliche Wasserversorgung eine Aufgabe der Daseinsvorsorge ist. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Trinkwasser aus dem Leitungsnetz an öffentlichen Orten durch Innen- und Außenanlagen - sofern dies technisch durchführbar und unter Berücksichtigung von Bedarf und örtlichen Gegebenheiten verhältnismäßig ist. (Quelle: Gesetze im Internet)

Die Stadt Ulm zeigt mit einem neuen Trinkwasserbrunnen am Bahnhofplatz, wie aus dieser Aufgabe ein sichtbarer Mehrwert für den öffentlichen Raum entstehen kann.

Ein Trinkwasserbrunnen für den Ulmer Bahnhofplatz

Ausgangspunkt des Projekts war ein konkreter Bedarf: Für den stark frequentierten Bahnhofplatz in Ulm sollte ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen realisiert werden.

Die Wahl fiel auf den barrierefreien Trinkwasserbrunnen BACH von myBach, angeboten durch Aquadona. Das Modell ist für den Einsatz im öffentlichen Raum konzipiert und verbindet eine robuste Konstruktion mit einer Gestaltung, die sich in unterschiedliche städtebauliche Umgebungen integrieren lässt.

Das Ergebnis ist auf dem Projektfoto gut zu erkennen: Der Trinkbrunnen steht unmittelbar innerhalb des öffentlich genutzten Platzes und fügt sich zwischen Aufenthaltsflächen, Sitzgelegenheiten und Fußgängerbereichen in die vorhandene Stadtgestaltung ein.

Gerade darin liegt eine wichtige Stärke öffentlicher Trinkbrunnen: Trinkwasser wird nicht an einen zusätzlichen Aufenthaltsort ausgelagert, sondern dort verfügbar gemacht, wo Menschen ohnehin unterwegs sind.

Von der Idee zur Umsetzung: Standort zuerst planen

Ein Trinkwasserbrunnen beginnt nicht mit der Bestellung des Geräts, sondern mit der Betrachtung des Standorts.

Das Ulmer Projekt ist dafür ein gutes Beispiel. Der vorgesehene Standort befindet sich oberhalb einer Tiefgarage. Dadurch standen für den Einbau nicht die üblichen Tiefen zur Verfügung.

Statt den Standort deshalb aufzugeben, wurde die technische Ausführung an die baulichen Voraussetzungen angepasst. Für Ulm wurde die Sommerversion des BACH vorgesehen. Mit einer reduzierten Einbautiefe von rund 75 Zentimetern konnte eine für die vorhandene Situation geeignete Lösung geplant werden.

Das zeigt einen entscheidenden Punkt bei kommunalen Trinkbrunnenprojekten:

Nicht der Standort muss zwangsläufig an den Trinkbrunnen angepasst werden – vielmehr sollte früh geprüft werden, welche Geräteausführung zum vorhandenen Standort passt.

Zu einer guten Vorplanung gehören deshalb insbesondere:

  • verfügbare Einbautiefe und Untergrund,
  • Lage von Trinkwasseranschluss und Entwässerung,
  • vorhandene Leitungen und Bauwerke im Untergrund,
  • gewünschter Saison- oder Ganzjahresbetrieb,
  • Zugänglichkeit und Barrierefreiheit,
  • Einbindung in Wege- und Aufenthaltsflächen,
  • Anforderungen an Gestaltung und Stadtbild.

Je früher diese Punkte geklärt sind, desto zielgerichteter können Angebot, Tiefbau und Installation vorbereitet werden.

Technische Unterlagen schaffen Planungssicherheit

Bei kommunalen Projekten arbeiten häufig mehrere Beteiligte zusammen: Stadtplanung, Tiefbau, Bauhof, Wasserversorger, Installationsunternehmen und gegebenenfalls weitere Fachstellen.

Deshalb spielen Installationsunterlagen, Maße und Anschlussinformationen eine wichtige Rolle.

Auch in Ulm wurde die notwendige Einbautiefe vor der Bestellung genau geprüft. Nach Klärung der technischen Voraussetzungen konnte die Stadt bestätigen, dass die saisonale Variante für den vorgesehenen Standort geeignet ist.

Erst danach wurden Ausführung, Gestaltung und Bestellung konkretisiert.

Dieses Vorgehen reduziert Abstimmungsaufwand und ermöglicht es den beteiligten Gewerken, den Einbau bereits vor Anlieferung des Trinkbrunnens vorzubereiten.

Gestaltung: Trinkwasserinfrastruktur darf zum Stadtbild passen

Ein öffentlicher Trinkbrunnen ist nicht nur technische Infrastruktur. Er wird dauerhaft Bestandteil eines Platzes und sollte deshalb auch gestalterisch zur Umgebung passen.

Für den Bahnhofplatz entschied sich die Stadt Ulm für den BACH in der Farbausführung DB 703.

Damit konnte der Trinkwasserbrunnen auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes abgestimmt werden. Das Edelstahl- beziehungsweise Metallbild des Brunnens, die dunklen Außenflächen und die deutlich sichtbare Kennzeichnung als „Trinkwasser“ sorgen gleichzeitig dafür, dass seine Funktion schnell erkennbar bleibt.

Gerade für Innenstädte, Plätze, Parks und repräsentative öffentliche Flächen ist diese Verbindung aus Funktion und Gestaltung wichtig: Ein Trinkwasserbrunnen soll sichtbar sein, ohne wie ein technischer Fremdkörper zu wirken.

Von der Preisanfrage zur Bestellung

Nachdem Standort und technische Machbarkeit geklärt waren, konnte Aquadona das Angebot entsprechend der gewünschten Konfiguration aktualisieren.

Die Stadt Ulm entschied sich schließlich für:

Modell: BACH
Einsatzort: öffentlicher Außenbereich
Standort: Bahnhofplatz Ulm
Ausführung: Saison-/Sommerversion
Farbe: DB 703
Besonderheit: reduzierte Einbautiefe aufgrund der darunterliegenden Tiefgarage
Konzept: barrierefreier Trinkwasserbrunnen

Nach der Bestellung Anfang Mai 2026 wurde der Trinkbrunnen im Juni ausgeliefert. Die Lieferung erfolgte zunächst an den Baubetriebshof, von wo aus die weitere Baustellenlogistik und Installation organisiert werden konnte.

Auch das ist für kommunale Projekte ein praktikabler Weg: Lieferung, Zwischenlagerung und Tiefbau müssen nicht zwingend am selben Tag stattfinden.

Installation und Integration in den öffentlichen Raum

Nach Abschluss der vorbereitenden Arbeiten konnte der BACH am vorgesehenen Standort eingebaut werden.

Das Projektfoto zeigt das Resultat: Der Trinkwasserbrunnen steht frei zugänglich auf dem Platz und ist von den angrenzenden Aufenthaltsbereichen aus unmittelbar erreichbar.

Eine solche Positionierung macht öffentliches Trinkwasser zu einem selbstverständlichen Bestandteil kommunaler Infrastruktur.

Das bietet gleich mehrere Vorteile: Passanten können ihre Trinkflaschen auffüllen, Besucher erhalten unkompliziert Zugang zu Leitungswasser und an warmen Tagen entsteht ein zusätzliches Angebot zur Versorgung im öffentlichen Raum.

Auch die Nutzung von wiederbefüllbaren Flaschen wird attraktiver. Ein Netz gut positionierter Trinkbrunnen kann damit dazu beitragen, den Bedarf an unterwegs gekauften Einwegflaschen zu reduzieren.

Hygiene gehört bereits in die Planung

Bei einem öffentlichen Trinkwasserbrunnen endet das Projekt nicht mit der Montage.

Ein professionelles Betriebskonzept umfasst ebenso Spülung, Reinigung, Wartung und hygienische Kontrolle. Gerade bei Anlagen, die täglich von vielen unterschiedlichen Menschen genutzt werden, schafft ein klar definierter Hygieneprozess Sicherheit und Nachvollziehbarkeit.

Auch beim Projekt in Ulm wurden Reinigung, Spülung und Beprobung als Bestandteil des Betriebs berücksichtigt.

Dabei gilt ein einfacher Grundsatz: Der Trinkbrunnen wird nicht nur technisch installiert, sondern anschließend auch hygienisch kontrolliert betrieben.

Regelmäßige Sichtkontrollen, bedarfsgerechte Reinigung, ausreichender Wasseraustausch sowie definierte Beprobungs- und Wartungsabläufe helfen dabei, die Trinkwasserqualität langfristig abzusichern.

Je nach Anlage und örtlicher Zuständigkeit sollten Betreiber außerdem frühzeitig klären, welche Abstimmungen, Untersuchungen oder Meldungen gegenüber dem zuständigen Gesundheitsamt vorgesehen sind.

Damit wird Hygiene nicht zum nachträglichen Thema, sondern zum festen Bestandteil des Betriebskonzeptes.

Ein kommunales Trinkbrunnenprojekt lässt sich klar strukturieren

Das Beispiel Ulm zeigt, dass ein öffentlicher Trinkwasserbrunnen kein kompliziertes Großprojekt sein muss. Entscheidend ist eine sinnvolle Reihenfolge:

Bedarf erkennen → Standort auswählen → bauliche Voraussetzungen prüfen → geeignete Ausführung bestimmen → Gestaltung festlegen → Angebot einholen → Tiefbau vorbereiten → Trinkbrunnen installieren → spülen und hygienisch prüfen → Betrieb und Wartung organisieren.

Besonders wichtig ist dabei die frühzeitige Abstimmung zwischen Produktauswahl und Standortplanung.

Die Tiefgarage unter dem Ulmer Bahnhofplatz zeigt exemplarisch, warum Standardlösungen nicht für jeden Standort identisch umgesetzt werden können. Durch die Auswahl einer passenden BACH-Ausführung ließ sich der vorhandene Platz dennoch für die öffentliche Trinkwasserversorgung nutzen.

Trinkwasserbrunnen werden Teil moderner kommunaler Daseinsvorsorge

Mit § 50 Wasserhaushaltsgesetz hat der Gesetzgeber die Bereitstellung von Trinkwasser an öffentlichen Orten ausdrücklich in den Kontext der öffentlichen Wasserversorgung und Daseinsvorsorge aufgenommen. Dabei werden technische Machbarkeit, Bedarf und örtliche Gegebenheiten ausdrücklich berücksichtigt.

Für Kommunen bedeutet das: Bei der Entwicklung und Modernisierung stark frequentierter öffentlicher Räume lohnt es sich, die Trinkwasserversorgung von Beginn an mitzudenken.

Bahnhofsplätze, Marktplätze, Fußgängerzonen, Parks, Spielplätze, Sportanlagen und zentrale Aufenthaltsbereiche bieten sich dafür besonders an.

Der neue BACH in Ulm macht sichtbar, wie daraus konkrete Infrastruktur wird: robust, öffentlich zugänglich, barrierefrei und passend in den bestehenden Stadtraum integriert.

Aquadona begleitet Kommunen von der Planung bis zum Betrieb

Aquadona unterstützt Städte, Gemeinden, Wasserversorger und andere öffentliche Auftraggeber bei der Auswahl und Planung leitungsgebundener Trinkwasserbrunnen für den öffentlichen Raum.

Beim Modell BACH von myBach können unterschiedliche Standortanforderungen bereits bei der Konzeption berücksichtigt werden - von der Einbausituation und Betriebsart bis zur gewünschten Oberflächengestaltung.

Dadurch erhalten Planer einen individuellen Trinkbrunnen als Lösung, die auf den späteren Standort abgestimmt werden kann.

Sie planen ebenfalls einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen?
Aquadona unterstützt bei Produktauswahl, Standortplanung, technischen Fragen, Ausführung und Vorbereitung des späteren Betriebs.

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Gerrit Kubassa - Gründer & Geschäftsführer der Aquadona GmbH
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