Die gängigste Zertifizierung von Wasserspendern und Trinkwasserbrunnen wird durch die international anerkannte NSF (National Sanitary Foundation) mit einem NSF-Zertifikat durchgeführt. Darunter gibt es noch die deutschlandweit anerkannte DVGW-Zertifizierung, die jedoch international keine Gültigkeit hat. 


Produkte mit NSF-Logo wurden durch die „National Sanitary Foundation” geprüft und registriert. NSF ist die einzige, internationale Registrierung die garantiert, dass das Produkt ohne gesundheitliche Risiken in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden kann. DVGW steht für „Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches“. Laut eigener Aussage des DVGW beruht die Zertifizierung auf eine widerlegbare Vermutung, dass bei dessen Anwendung die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten sind.

Mit dem international anerkannten, höherwertigen ZSF-Zertifikat sind Sie als Betreiber eines Trinkwasserspenders eher auf der sicheren Seite.

NSF-Zertifizierung (Nahrungsmittel- und Wassersicherheit)

NSF deckt ein breites Spektrum an Zertifizierungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit ab, das über die Ausrüstung für die Lebensmittelbranche bis hin zur Zertifizierung von Nichtlebensmittel-Erzeugnissen reicht.

Die Labore von NSF sind mit ihrer außergewöhnlich hohen technischen Expertise, ihren fortlaufend auf dem neuesten Stand gehaltenen Auditoren und ihrer Fähigkeit, eine zügige Zertifizierung zu ermöglichen, weltweit führend in der Zertifizierung.

Wasser

NSF International zertifiziert für die Trinkwasserbranche und trägt auf diese Weise zur Qualität und Sicherheit des Leitungswassers bei. NSF unterstützt das Erreichen diverser Standards und testet und zertifiziert im Rahmen seiner Programme im Bereich Wasser sowohl Trinkwasser als auch das Wasser für sanitäre Einrichtungen, Kunststoffe die mit Wasser in Berührung kommen und Abwässer.


NSF/ANSI 61:

Dies ist der internationale Standard für NSF-Trinkwassersystemkomponenten. Er stellt sicher, dass keine schädlichen Verunreinigungen aus dem Produkt oder Material austreten oder in das Trinkwasser gelangen können.

NSF/ANSI 372:

Die von IAMPO R&T nach der Norm NSF/ANSI 372 zertifizierten Trinkwassersystemkomponenten von Aquadona sorgen durch die Reduzierung des Bleigehalts für ein sichereres Trinkwasser.

 

ADA & ICC A117.1

ICC A117.1-2017 steht, einfach ausgedrückt, für technische Kriterien für die Zugänglichkeit von Standorten, Einrichtungen, Gebäuden und damit verbundenen Elementen - wie in diesem Fall von barrierefreien Trinkwasserbrunnen. Die Art und Weise, wie diese Belange angegangen werden, ist unglaublich gründlich, in einem umfassenden Ansatz für die vielen Zugänglichkeitsüberlegungen, die man beim Bau eines neuen Gebäudes prüfen muss. Beispielsweise werden in dem Dokument mit Hilfe klarer Abbildungen, die die Abmessungen veranschaulichen, angemessene Abstände, hervorstehende Gegenstände, Reichweiten und akzeptable Wege angegeben, neben vielen anderen Belangen, die eine Verwaltungsbehörde bei der Festlegung von Barrierefreiheits-Bestimmungen berücksichtigen muss.

Dieses Zertifikat ist besonders wichtig, wenn eine öffentliche Einrichtung geplant wird, da diese laut Gesetz barrierefrei sein muss.

Öffentliche Gebäude

Als öffentlich zugänglich werden diejenigen Gebäude bezeichnet, die von einer Vielzahl von Menschen aufgesucht werden, die vorher nicht genau bestimmt werden können. Nach der Musterbauordnung (MBO) müssen barrierefreie Gebäude „…in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar“ sein. Das bedeutet, dass alle Besucher ein Gebäude uneingeschränkt nutzen können sollen, egal ob es sich dabei um alte Menschen, Menschen mit Kleinkindern oder Menschen mit Behinderung – ganz gleich welcher Art – handelt.

In § 50 Abs. 2 der MBO heißt es: „Bauliche Anlagen, die öffentlich zugänglich sind, müssen in den dem allgemeinen Besucher- und Benutzerverkehr dienenden Teilen barrierefrei sein. Dies gilt insbesondere für:

1. Einrichtungen der Kultur und des Bildungswesens 

2. Sport- und Freizeitstätten

3. Einrichtungen des Gesundheitswesens

4. Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude

5. Verkaufs-, Gast- und Beherbergungsstätten

6. Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen


Mit unseren barrierefreien Trinkwasserbrunnen sind Sie damit auf der sicheren Seite.

DVGW-Zertifizierung / Zertifikat

§ 17 Trinkwasserordnung ist die “Bibel” für DVGW. Alles was der DVGW macht bzw. zertifiziert, beruht auf den Paragraphen. (Nebst diverse DIN-Normen)


Generell werden keine DVGW-Zertifikate an Wasserspender ausgegeben.

Offiziell MUSS nichts! Kein DVGW-Zertifikat ist notwendig!

Installateure sichern sich mit dem Zertifikat lediglich ab, aus Angst, aus dem Installationsverzeichnis zu fliegen.


UBA: Bewertungsgrundlage für Kunststoffe muss angewendet werden, wegen den Kunststoffleitungen in Trinkwasserspendern.


Es muss nur für Markt nachgewiesen werden, dass das Gerät nicht schädlich für Kunden ist.

Die ganzen Prüfungsgrundlagen wie DVGW W 516 (Arbeitsblatt) sind nur für DVGW-Zertifizierung notwendig. Nach DVGW wird Produktcode 0421 (Installationsgebundene Trinkwasserspender) als Prüfungsgrundlage verwendet.


Fazit: Das DVGW-Zertifikat kann für Geräte kaufen, die den Vorschriften des § 17 der Trinkwasserverordnung genügen und bedeutet lediglich, dass vermutet wird, die zertifizierten Geräte die allgemein anerkannten Regeln der Technik einhalten. 

Ein DVGW-Zertifikat hat bislang zuverlässig dazu gedient, Installateuren Sicherheit zu geben, nicht aus dem Installationsverzeichnis zu fliegen. Der Hintergrund davon ist, dass ein Installateur sich darauf berufen kann, dass das von ihm installierte Gerät zertifiziert war, wenn es durch einen Defekt Schaden angerichtet hat. 

Quelle: https://www.dvgw.de/medien/dvgw/wasser/management/rechtliche-wirkung-dvgw-regelwerk-wasserversorgung-2003wetzel.pdf

SGS Institut Fresenius

Als einer der bedeutendsten Anbieter für chemische Laboranalytik in Deutschland genießt SGS Institut Fresenius vor allem bei der Sicherheit und Qualität von Lebensmitteln, Getränken und Verbraucherprodukten einen ausgezeichneten Ruf bei Produzenten, Konsumenten und Handel.

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