Ø 4.9 / 5 Sternen auf Google

Fragen und Antworten zu myBach Trinkwasserbrunnen und Wasserspendern

Willkommen im FAQ- und Troubleshooting-Bereich für unsere Trinkwasserbrunnen Bach und Kaskade von myBach. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten auf typische Fragen rund um Bedienung, Installation, Wartung, Hygiene, Wasserfluss, Sensorik, Druckeinstellungen, Energieversorgung, Entwässerung und mögliche Funktionsstörungen.

Diese Seite ist der schnellste Weg, ein Problem mit einem Bach oder einer Kaskade einzugrenzen und zu lösen. Die häufigsten Ursachen lassen sich bereits durch wenige gezielte Prüfungen erkennen – zum Beispiel Wasserdruck, Stromversorgung, Steckverbindungen, Batteriestatus, Sensorabstand, Abwasserführung oder korrekte Montage einzelner Bauteile.

Bitte lesen Sie die passende Frage sorgfältig durch und gehen Sie die beschriebenen Schritte der Reihe nach durch. Viele Anliegen lassen sich dadurch direkt vor Ort klären, ohne dass ein Ping Pong an Servicemails über Tage ausgetauscht werden muss oder ein Austausch von Bauteilen notwendig wird. Sollte das Problem danach weiterhin bestehen, hilft die jeweilige Beschreibung dabei, den Fehler sauber zu dokumentieren und schneller an den Support weiterzugeben.

Trinkwasserbrunnen Bach von myBach vor dem Betriebsgelände von SIEMENSIndividueller Trinkwasserbrunnen Bach mit Stadtwappen und blauer Farbe.
Trinkwasserbrunnen Bach von myBach auf dem Marktplatz in der Stadt MichendorfBach Trinkwasserbrunnen auf einem Spielplatz der Insel Spiekeroog

Die häufigsten Fragen

Was tun, wenn bei Lieferung etwas fehlt oder beschädigt ist?

Prüfen Sie den Lieferumfang vor Beginn der Installation vollständig. Wenn Teile fehlen oder beschädigt geliefert wurden, dokumentieren Sie das mit Foto, Trinkbrunnen-Seriennummer und genauer Beschreibung. Kontrollieren Sie die Ware möglichst direkt nach Erhalt, idealerweise noch im Beisein des Spediteurs. Äußerlich erkennbare Transportschäden sollten unmittelbar bei Lieferung auf dem Lieferschein dokumentiert und dem Zusteller gemeldet werden. Verdeckte Schäden, die erst beim Auspacken festgestellt werden, sollten unverzüglich gemeldet werden. Schäden, die länger als 7 Tage nach Zustellung gemeldet werden, können in der Regel nicht mehr zuverlässig über den Spediteur reguliert werden.

Warum sehe ich keine Monitoringdaten am PC?

Wenn keine Monitoringdaten angezeigt werden, prüfen Sie zuerst, ob das Monitoringmodul mit Strom versorgt wird und ob alle relevanten Steckverbindungen korrekt sitzen. Anschließend sollte geprüft werden, ob das Modul eingerichtet wurde und ob die Datenübertragung aktiv ist. Da das Monitoring je nach Ausführung und Konfiguration unterschiedlich aufgebaut sein kann, sollte bei anhaltendem Fehler der Support mit Seriennummer, kurzer Fehlerbeschreibung und möglichst einem Screenshot kontaktiert werden.

Die Trinkwasserprobe ist auffällig – liegt es am Brunnen?

Nicht automatisch. Eine auffällige Probe kann viele Ursachen haben: Zuleitung, Stagnation vor dem Brunnen, Installation, Probenahme, äußere Kontamination oder unzureichende Spülung. Deshalb sollte systematisch geprüft werden: Leitung vor dem Brunnen, Anschluss, Brunnen, Spülung, Desinfektion und erneute Beprobung.

Braucht der Bach eine Desinfektion?

Ja. Die Trinkwasserführung sollte regelmäßig mit einem geeigneten Reinigungs- oder Desinfektionsmittel (Wasserstoffperoxid oder Chlordioxid) gespült werden. Danach muss das System mehrere Minuten mit frischem Trinkwasser durchgespült werden. Das ist besonders wichtig bei Inbetriebnahme, Wartung oder auffälligen Beprobungsergebnissen. Vor der Installation eines Trinkwasserbrunnens sollte die Hygieneanleitung sorgfältig beachtet werden, da viele Kontaminationen durch unprofessionelle oder unhygienische Installation entstehen.

Wie pflegt man das Gehäuse richtig?

Das Gehäuse sollte regelmäßig gereinigt werden, damit Schmutzablagerungen reduziert werden und die Edelstahloberfläche langfristig geschützt bleibt. Längere Belastung durch Streusalz sollte vermieden werden, weil Salz auch Edelstahloberflächen angreifen kann. V2A-Stahl besteht im Wesentlichen aus Chrom und Nickel. V4A enthält zusätzlich etwa 2 Prozent Molybdän und ist dadurch widerstandsfähiger gegen chloridhaltige Medien, Säuren und Streusalz. Für Küstennähe, salzhaltige Umgebung oder besonders anspruchsvolle Standorte ist V4A daher die robustere Wahl.

Was muss nach der Installation getestet werden?

Nach der Installation sollten fünf Punkte geprüft werden: Erstens: Hand vor den Sensor halten - Wasser muss innerhalb von etwa drei Sekunden starten. Zweitens: Hand entfernen - Wasser muss innerhalb von etwa einer Sekunde stoppen. Drittens: Bei dauerhafter Aktivierung muss nach etwa 60 Sekunden Schluss sein. Viertens: Die automatische Hygienespülung muss funktionieren. Fünftens: Das Wasser muss korrekt über Gehäuse, Ablauf, Abflussblech und Rohr ablaufen.

Was tun, wenn Wasser an einer Verbindung austritt?

Bei Undichtigkeiten prüfen Sie alle Steck- und Schlauchverbindungen, die Geka-Plus-Kupplungen, den Kugelhahn, den Druckregler und die Verbindung zu Modul B. Während der Inbetriebnahme sollte jede Verbindung aktiv auf Dichtigkeit geprüft und bei Bedarf korrigiert werden. Nicht alle Verbindungen dürfen nachgezogen werden. Einige Verbindungen haben Klebedichtungen. Wenn es sich sichtbar um eine Klebedichtung handelt, sollte daran nicht gezogen oder gedreht werden. In diesem Fall sollte das Bauteil fachgerecht geprüft oder ersetzt werden.

Welchen Wasseranschluss hat der Bach?

Der Bach wird standardmäßig über eine Geka-Plus-Schnellkupplung angeschlossen. Wichtig ist, dass die Kupplung korrekt sitzt und vollständig verriegelt ist. Auf Kundenwunsch kann alternativ ein G1/2-Zoll-Gewinde-Anschluss vorgesehen werden.

Sickergrube oder Abwasseranschluss – welche Drainage ist richtig?

Beides ist möglich. Eine Sickergrube oder Drainage kann ausreichen, wenn der Standort dafür geeignet ist. Empfehlenswert ist häufig ein bauseitiger Abwasseranschluss, besonders bei stark frequentierten öffentlichen Standorten. Wichtig ist, dass Wasser zuverlässig abgeführt wird. Bei der energieautarken Version muss besonders sorgfältig geprüft werden, ob die Versickerung ausreichend Kapazität hat. Andernfalls ist ein Abwasseranschluss die sicherere Lösung.

Wie tief muss für den Bach in Ganzjahresausführung gegraben werden?

Die starre Konstruktion reicht bis etwa 122 cm Tiefe. Bei der Version mit Monitoring sind es ungefähr 132 cm. Wenn zusätzlich ein Druckminderer eingesetzt wird, sollte weiterer Platz eingeplant werden. Empfehlenswert sind etwa 160 bis 180 cm Tiefe. 2 Meter sind in jedem Fall ausreichend.

Warum ist ein gerader Sockel so wichtig?

Der Sockel muss absolut gerade stehen und mit der Oberkante bündig zum Boden abschließen. Wenn der Sockel schief sitzt, kann das Gehäuse falsch stehen, der Wasserbogen ungünstig verlaufen und die Entwässerung schlechter funktionieren. Deshalb wird ein stabiles Betonfundament empfohlen. Entscheidend ist die korrekte Ausrichtung des oberen Sockelrandes.

Warum läuft Wasser nicht korrekt in den Ablauf?

Prüfen Sie, ob der Abflussschlauch richtig um das Abflussblech positioniert ist. Das Abflussblech muss mittig sitzen, sodass die Flanken des Abflussschlauches das Blech umfassen. Ist das nicht sauber montiert, kann Wasser falsch geführt werden.

Warum steht Wasser rund um den Brunnen?

Wenn Wasser am Boden steht, prüfen Sie die Entwässerung. Das Wasser muss kontrolliert über Abwasseranschluss, Drainage oder Sickergrube abgeleitet werden. Besonders im öffentlichen Raum sollte die Abwasserführung so geplant werden, dass keine Pfützen, Rutschgefahr oder Verschmutzung entstehen. Prüfen Sie außerdem, ob der Wasserbogen korrekt eingestellt ist und etwa 8 bis 12 cm vor dem Auslass auf dem Gehäuse landet - nicht auf dem Boden.

Warum kommt unten Wasser aus dem Entleerventil?

Ein geringer Wasseraustritt aus dem Entleerventil ist normal. Pro Benutzung können bis zu etwa 160 Milliliter aus dem Entleerventil austreten. Während Nutzung oder Spülung kann das Entleerventil am Anfang kurz Wasser ausgeben oder tropfen. Einige Sekunden bis Minuten nach Abschluss kann Restwasser austreten, bis die Leitungen leer sind. Dieses Wasser muss abfließen, damit kein Standwasser in der Leitung bleibt. Wichtig ist, dass dieses Wasser sauber über Drainage, Sickergrube oder Abwasseranschluss abgeführt wird.

Warum verbraucht die autarke Version mehr Wasser?

Die energieautarke Bach-Version nutzt Wasserbewegung zur Stromerzeugung und arbeitet mit regelmäßiger Spülung. Dadurch wird mehr Wasser verbraucht als bei einer reinen Batterievariante. Der hygienische Vorteil: Die Leitung wird regelmäßig bewegt und gespült. Das reduziert Stagnation und unterstützt einen sicheren, hygienischen Betrieb.

Warum funktioniert die energieautarke Stromversorgung nicht?

Die energieautarke Version braucht ausreichend Wasserdruck und Durchfluss, damit Strom erzeugt werden kann. Prüfen Sie deshalb zuerst den Druck an der Anschlussstelle. Anschließend prüfen Sie, ob der Wasserfluss durch geschlossene Hähne, falsche Kupplungen, Verengungen oder einen falsch eingestellten Druckminderer zu stark begrenzt wird. Wenn andere Fehler ausgeschlossen sind, kann die Fehlerquelle in der Stromerzeugung liegen. In diesem Fall sollte Modul A zur Prüfung oder Reparatur eingeschickt werden.

Was tun, wenn die Batterieversion ausfällt?

Bei der Bach-Batterieversion ist zuerst der Batteriestatus zu prüfen. Handelsübliche Batterien müssen regelmäßig ersetzt werden, typischerweise etwa einmal pro Jahr, abhängig von Nutzung und Standortbedingungen. Prüfen Sie außerdem, ob die AA-Batterien richtig herum in der Box eingelegt sind und ob die Batteriebox korrekt mit dem Sensor verbunden ist.

Warum startet die automatische Hygienespülung nicht?

Die automatische Hygienespülung sollte regelmäßig ausgelöst werden. Prüfen Sie zunächst die Energieversorgung. Bei der Bach-Batterieversion prüfen Sie den Batteriestatus. Bei der energieautarken Bach-Version prüfen Sie den Strom aus dem Akku. In beiden Fällen ist der rote Stecker relevant, da dort die Energieversorgung geprüft werden kann. Außerdem beginnt die Zeitlogik ab dem Anschluss der Energieversorgung. Wenn die Energieversorgung unterbrochen war, beginnt der Zyklus neu.

Ist es ein Fehler, wenn der Bach nach 60 Sekunden stoppt?

Nein. Das ist eine Sicherheitsfunktion. Wenn der Sensor dauerhaft aktiviert wird, stoppt die Wasserabgabe automatisch nach etwa 60 Sekunden. Das schützt vor Missbrauch und unnötigem Wasserverbrauch.

Warum läuft Wasser weiter, obwohl die Hand nicht am Sensor ist?

Nach Entfernen der Hand vom Sensor sollte die Spülung innerhalb von etwa einer Sekunde stoppen. Wenn das nicht passiert, prüfen Sie Sensor, Steckverbindungen und Steuerungsventil. Bei dauerhafter Aktivierung muss das System nach etwa 60 Sekunden automatisch abschalten. Tut es das nicht, liegt wahrscheinlich eine elektrische oder ventilseitige Fehlfunktion vor. Dokumentieren Sie das Verhalten mit Foto oder Video und melden Sie den Fall mit Seriennummer und Fehlerbeschreibung an den Support.

Warum startet kein Wasser, wenn ich die Hand vor den Sensor halte?

Prüfen Sie zuerst den Abstand zum Sensor. Die Hand sollte sich ungefähr 2 bis 15 cm vor dem Sensor befinden. Wenn trotzdem nichts passiert, prüfen Sie die Steckverbindungen: Der rote Sensorstecker muss mit dem roten Stecker verbunden sein, der schwarze Sensorstecker mit dem passenden Stecker aus Modul B. Bei der Batterieversion sollte zusätzlich der Batteriestatus geprüft werden. Ob der Sensor Strom bekommt, erkennen Sie daran, dass eine LED im Sensor kurz aufleuchtet, sobald die roten Stecker verbunden wurden.

Warum spritzt der Bach?

Wenn der Wasserstrahl zu stark ist, ist meistens der Druck zu hoch oder der Druckregler falsch eingestellt. Stellen Sie den Druck am Druckregler mit einem Schraubenzieher so ein, dass ein sauberer, gleichmäßiger Wasserbogen entsteht. Der Wasserbogen sollte etwa 8 bis 12 cm entfernt vom Auslass auf dem Gehäuse auftreffen.

Warum ist der Wasserstrahl zu schwach?

Wenn der Wasserstrahl zu schwach ist, prüfen Sie zuerst den Wasserdruck. Die energieautarke Version benötigt mindestens 3 Bar Standdruck bei mindestens 2,7 Bar Fließdruck. Die Batterieversion benötigt mindestens 2,2 Bar Standdruck bei mindestens 1,5 Bar Fließdruck. Liegt der Druck darunter, kann kein sauberer Wasserbogen entstehen. Prüfen Sie außerdem, ob der Kugelhahn vollständig geöffnet ist und ob der Druckregler korrekt eingestellt wurde.

Kann man die Hygienespülung testen?

Ja, die Hygienespülung kann getestet werden. Wichtig ist: Der Spülzyklus läuft ab dem Anschluss der Stromversorgung. Deshalb sollte man mindestens eine Stunde warten und den Brunnen dann beobachten. Löst die automatische Spülung nicht aus, prüfen Sie Energieversorgung, Stecker, Sensorik und Steuerung.

Welches Bit braucht man für die Bach Wartungsklappe?

Für die Sicherheitsschrauben der Wartungsklappe wird ein passendes Bit mitgeliefert. Es handelt sich um ein 1/4-Zoll-Bit TX 25 x 25 mm mit stirnseitiger Bohrung. Dieses Bit sollte beim Betreiber oder Servicepersonal sicher aufbewahrt werden, damit die Wartungsklappe bei Servicearbeiten geöffnet werden kann.

Wie wird der saisonale Bach im Winter außer Betrieb genommen?

Bei der saisonalen Variante (Bach-S) wird der Brunnen vor Frost außer Betrieb genommen. Dazu wird das Innenleben, insbesondere Modul A und Modul B, über die Revisionsklappe entnommen. Die wasserführenden Teile müssen leerlaufen, trocknen und frostfrei gelagert werden. Wenn möglich, sollten auch Schlauch C und Modul C entleert werden. Ziel ist, dass kein Wasser im System verbleibt, das bei Frost Bauteile beschädigen kann und aufgrund langer Stillstandzeiten kontaminiert wird.

Welches Desinfektionsmittel eignet sich zum Desinfizieren von myBach Trinkwasserbrunnen?

Für die Desinfektion von Trinkwasserbrunnen eignen sich besonders gut Wasserstoffperoxid und Chlordioxid, da beide Mittel für die hygienische Reinigung wasserführender Systeme eingesetzt werden können. Wichtig ist, dass ausschließlich geeignete und für Trinkwasseranwendungen zugelassene Desinfektionsmittel verwendet werden. Dosierung, Einwirkzeit und anschließende Spülung mit frischem Trinkwasser müssen immer nach Herstellerangaben und im Rahmen des jeweiligen Hygieneplans erfolgen. Nach der Desinfektion sollte der Trinkwasserbrunnen mehrere Minuten gründlich gespült werden, bevor er wieder genutzt wird.

Wie oft sollte der Wasserlauf desinfiziert werden?

Die wasserführenden Teile sollten mindestens im Rahmen der regelmäßigen Wartung und zusätzlich anlassbezogen desinfiziert werden - zum Beispiel nach längerer Stillstandszeit, nach Arbeiten am System oder bei auffälligen Beprobungsergebnissen. Nach der Desinfektion muss immer gründlich mit frischem Trinkwasser gespült werden. Das genaue Intervall sollte im Hygieneplan des Betreibers festgelegt und bei Bedarf mit dem Gesundheitsamt abgestimmt werden.

Wie oft muss V4A-Edelstahl gereinigt werden?

V4A Edelstahl ist korrosionsbeständiger als V2A und eignet sich besonders für anspruchsvollere Standorte. Trotzdem sollte auch V4A regelmäßig gereinigt werden. Als Richtwert empfehlen sich etwa 2 bis 3 Reinigungen pro Jahr - besonders nach dem Winter oder bei sichtbarer Verschmutzung.

Wie oft muss V2A-Edelstahl gereinigt werden?

Bei V2A-Edelstahl empfehlen sich etwa 4 bis 5 äußere Reinigungen pro Jahr. Besonders wichtig ist die Reinigung nach dem Winter, wenn Streusalz, Schmutz und Ablagerungen auf der Oberfläche sitzen können. Regelmäßige Reinigung schützt die Optik und reduziert das Risiko von Fremdrost oder oberflächlichen Verfärbungen.

Was ist der Unterschied zwischen Modul C und Modul Z?

Bei einem Bach ohne Hygienemonitoring wird üblicherweise Modul C verwendet. Wenn der Bach mit HyMo, also Hygienemonitoring, ausgestattet ist, kommt statt Modul C ein Modul Z zum Einsatz. Modul Z enthält einen Teil der Sensorik. Wird das Hygienemonitoring nachgerüstet, kann Modul C durch Modul Z ersetzt werden. Je nach Konfiguration kann auch beides in die Planung einbezogen werden.

Welches Schachtrohr wird für den Bach Unterbau benötigt?

Für den Unterbau wird ein geeignetes Schachtrohr benötigt. Der relevante Bereich liegt bei einem Innendurchmesser von mindestens 28 cm und einem Außendurchmesser von maximal 35 cm. Wichtig ist, dass Modultechnik, Schlauchführung und späterer Wartungszugang ausreichend Platz haben.

Ist eine Montage ohne tiefes Loch möglich?

Grundsätzlich ist eine Montage ohne tiefes Loch möglich, wenn eine individuelle Sonderlösung geplant wird. Das ist aber keine Standardinstallation. In solchen Fällen müssen Wasserführung, Entleerung, Frostschutz, Abwasser, Zugänglichkeit und Statik gesondert geprüft werden. Für die meisten Standorte bleibt der reguläre Unterfluraufbau die sauberste und betriebssicherste Lösung.

Wie tief muss das Loch beim saisonalen Bach sein?

Bei der saisonalen Variante (Bach-S) ist die Einbautiefe geringer als bei der ganzjährigen Variante. Mindestens etwa 80 cm sollten eingeplant werden. Besser sind ungefähr 110 cm oder mehr. Auch hier gilt: Wer zu knapp plant, erschwert Wartung, Entleerung und spätere Arbeiten an der Technik.

Wie tief muss das Loch beim Bach im Ganzjahresbetrieb sein?

Für den Bach im Ganzjahresbetrieb sollte das Loch mindestens etwa 130 cm tief sein. Besser sind 160 cm oder mehr, weil dadurch genug Platz für Unterflurtechnik, Schlauchführung, Drainage und gegebenenfalls Monitoring oder Druckminderer bleibt. Zu knapp geplante Baugruben führen später oft zu unnötigem Montageaufwand.

Kann man vom energieautarken Bach auf Batteriebetrieb wechseln?

Ja, ein Wechsel auf Batteriebetrieb kann grundsätzlich möglich sein. Das ist vor allem dann interessant, wenn der Wasserverbrauch reduziert werden soll oder die Standortbedingungen für die energieautarke Stromversorgung nicht ideal sind. Der Umbau sollte vorher technisch geprüft und nicht eigenständig improvisiert werden, da Energieversorgung, Sensorik und Module aufeinander abgestimmt sein müssen.

Wie hoch ist der Wasserverbrauch beim batteriebetriebenen und saisonalen Bach?

Bei der Batterieversion (Bach-B) und der saisonalen Variante (Bach-S) ist der Wasserverbrauch deutlich geringer als bei der energieautarken Version. Während der Nutzung liegt er bei ungefähr 2 Litern pro Minute. Zusätzlich entstehen durch die automatische Hygienespülung etwa 48 Liter pro Tag. Diese Varianten sind besonders interessant, wenn ein möglichst geringer Wasserverbrauch ein zentrales Entscheidungskriterium ist.

Wie hoch ist der Wasserverbrauch beim energieautarken Bach?

Der Bach-E (energieautark) nutzt Wasserbewegung zur energieautarken Stromversorgung. Deshalb liegt der Verbrauch während der Nutzung bei ungefähr 7 Litern pro Minute. Zusätzlich entsteht durch die automatische Hygienespülung ein täglicher Verbrauch von etwa 168 Litern. Der Vorteil: Die Leitung wird regelmäßig bewegt und durchspült. Das unterstützt die Hygiene und reduziert Stagnation.

Beim Bach-E kommt unten viel Wasser heraus - ist das normal?

Beim Bach-E, also der energieautarken Version, kann unten an Modul A deutlich mehr Wasser austreten als bei anderen Varianten. Das ist nicht automatisch ein Fehler. Dieses Wasser wird für die Stromgewinnung genutzt. Wichtig ist nur, dass das Wasser kontrolliert über Drainage, Sickergrube oder Abwasseranschluss abgeführt wird und nicht unkontrolliert in der Baugrube oder am Boden steht.

Der Druckregler wurde durch Frost beschädigt, was tun?

Wenn der Druckregler nach Frost nicht mehr funktioniert oder beschädigt ist, sollte Modul A geprüft werden. Der Druckregler ist ein technisches Bauteil und sollte nicht improvisiert repariert werden. In diesem Fall wird Modul A zur Reparatur eingesendet oder ausgetauscht. Besonders bei saisonalen Varianten ist wichtig, die Außerbetriebnahme vor Frost fachgerecht durchzuführen.

Was tun bei mehr als 6 Bar Wasserdruck?

Bei einem Anschlussdruck von 6 Bar oder mehr muss ein Druckminderer eingesetzt werden. Dieser sollte ungefähr auf 4 Bar eingestellt werden. Ohne Druckminderer können Bauteile unnötig belastet werden und es kann zu Funktionsstörungen oder Schäden kommen. Der Druckminderer muss vor dem gesamten System eingebaut werden, also in oder bei Modul C.

Der Wasserbogen ist zu stark trotz Druckregler, was tun?

Ist der Wasserbogen zu stark, prüfen Sie zuerst den Anschlussdruck und stellen Sie den Druckregler nach. Ziel ist ein sauberer, gleichmäßiger Wasserbogen, der etwa 8 bis 12 cm entfernt vom Auslass auf dem Gehäuse auftreffen sollte. Bei sehr hohem Druck kann ein zusätzlicher Druckregler notwendig sein. Bei älteren Ausführungen aus dem Jahr 2025 kann es außerdem sinnvoll sein, Modul A prüfen oder umbauen zu lassen. Neuere Ausführungen sind auf den vorgesehenen Druckbereich angepasst.

Die RAL-Farbe oder Beschichtung wirkt anders - ist das ein Fehler?

Wenn eine Pulverbeschichtung farblich anders wirkt als erwartet, sollte zuerst mit einem echten RAL-Farbfächer geprüft werden. Bildschirmdarstellungen, Fotos und Drucke sind nicht farbverbindlich. Zusätzlich können Pulverbeschichtungen material- und verfahrensbedingte Toleranzen aufweisen. Wichtig ist außerdem, ob bei der Bestellung der richtige Farbwert angegeben wurde. Prüfen Sie das auf Ihrer Auftragsbestätigung. Erst wenn der reale RAL-Abgleich eine klare Abweichung zeigt, sollte der Fall reklamiert werden.

Schraube oder Kleinteil fehlt, was tun?

Fehlt bei der Lieferung eine Schraube oder ein Kleinteil, sollte der Lieferumfang zunächst vollständig geprüft werden. Dokumentieren Sie das fehlende Teil mit kurzer Beschreibung und Seriennummer des Trinkwasserbrunnens. Je nach Bauteil kann es nachgesendet oder, bei handelsüblichen Schrauben, kurzfristig selbst beschafft werden. Wichtig ist: Prüfen Sie den Lieferumfang vor Beginn der Montage und nicht erst während der Installation.

Rost an der Edelstahlhaube - was tun?

Wenn an der Haube Rost sichtbar wird, handelt es sich häufig um oberflächliche Ablagerungen, Fremdrost oder Belastungen durch Streusalz. Besonders nach dem Winter sollte Edelstahl gründlich gereinigt werden. Bei stärkerer Verfärbung kann eine fachgerechte Reinigung oder ein Beizen der Oberfläche notwendig sein. Wichtig ist: Streusalz sollte nicht über längere Zeit auf der Edelstahloberfläche verbleiben, weil auch Edelstahl dadurch angegriffen werden kann.

Trinkbrunnen ist undicht - selbst abdichten oder Modul tauschen?

Bei einer undichten Stelle muss zuerst lokalisiert werden, wo genau Wasser austritt: an einer Kupplung, an einem Schlauch, am Druckregler oder an einem Modul. Einfache Verbindungen können durch Fachpersonal nachgezogen, neu gesteckt oder fachgerecht abgedichtet werden. Wenn es sich sichtbar um eine Klebedichtung handelt, sollte daran nicht gezogen oder gedreht werden. In diesem Fall sollte das betroffene Bauteil geprüft oder bei Bedarf ersetzt werden. Wenn die Undichtigkeit direkt an einem Modul sitzt oder nach dem Abdichten weiterhin besteht, sollte das betroffene Modul getauscht oder zur Prüfung eingesendet werden.

Wasser läuft nicht trotz Sensorbetätigung, was tun?

Wenn trotz Hand vor dem Sensor kein Wasser läuft, prüfen Sie zuerst den Sensorabstand. Die Hand sollte sich ungefähr 2 bis 15 cm vor dem Sensor befinden. Danach prüfen Sie die Energieversorgung. Bei der Batterieversion kontrollieren Sie Batteriebox, Batteriestatus und richtige Polung der AA-Batterien. Bei der energieautarken Version prüfen Sie Modul A und die Stromversorgung. Anschließend werden die Steckverbindungen kontrolliert. Wenn Sensor, Stromversorgung und Kabel in Ordnung sind, kann ein Fehler an Kabel, Magnetventil, Modul A oder Modul B vorliegen. Dann sollten die betroffenen Module zur Prüfung eingeschickt werden.

Wasser läuft dauerhaft, was tun?

Wenn der Bach dauerhaft Wasser ausgibt, prüfen Sie zuerst den Sensor. Beim Anschließen sollte sichtbar sein, ob der Sensor Strom bekommt, zum Beispiel durch ein kurzes Aufleuchten der LED im Sensor. Prüfen Sie anschließend die Steckverbindungen und das Sensorkabel. Wenn der Sensor als Fehlerquelle ausgeschlossen werden kann, liegt die Ursache häufig tiefer im System, zum Beispiel am Magnetventil, an einem beschädigten Kabel oder an Modul B. In diesem Fall sollte Modul B nicht provisorisch geöffnet, sondern zur Prüfung beziehungsweise Reparatur eingeschickt werden. Dokumentieren Sie das Verhalten möglichst mit Foto oder Video und halten Sie Seriennummer, Lieferadresse und eine kurze Fehlerbeschreibung bereit.